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21. September 2019

Der US-amerikanische Krieg um Ressourcen…


Der US-amerikanische Krieg um Ressourcen

dri „amerika2l“, ein deutsches Internetportal, veröffentlichte am 3.4.2011 ein Dokument mit dem Titel „Doktrin des irregulären Krieges der Kriegsflotte der USA“. Dieses decke die Pläne Washingtons auf, weltweit alle strategischen Ressourcen zu vereinnahmen. Bestandteil dieses Dokumentes sei eine Karte, die das neue „Schlachtfeld“ der USA auf weltweiter Ebene definiere. Etwas hätten die umrissenen Länder gemeinsam: Sie beherbergen die größten strategischen Reserven der Welt. Um sich dieser reichen Ressourcen zu bemächtigen, führe die USA einen „irregulären Krieg“. Dieser habe im Gegensatz zum herkömmlichen Krieg den primären Fokus, die Zivilbevölkerungen durch getarnte Aktionen gezielt zu beeinflussen und zu beherrschen, indem Chaos, Destabilisierung und Missstimmungen gefördert würden. Mit dem sogenannten arabischen Frühling in Ägypten, Tunesien, Jemen, Bahrain und Libyen habe die USA genau diese Ziele erreicht. Auch Venezuela sei klar im Visier Washingtons, da sich dort die größten Erdölreserven der Welt befinden. Bislang weigerte sich die Regierung Venezuelas, ihr Ölgeschäft zu privatisieren – weil dies einem Ausverkauf an internationale, meist US-amerikanische, Firmen gleichkommen würde. Als direkte Folge dieses Widerstandes sei die Regierung des ehemaligen Staatspräsidenten Hugo Chavez verleumdet worden, ein „Zentrum des weltweiten Terrorismus“ zu sein. Verschiedene Putschversuche, Chavez zu stürzen, blieben bis zu seinem Tod am 5. März 2013 allerdings erfolglos. Auch sein Nachfolger, Staatspräsident Nicolas Maduro, muss sich innen-, sowie außenpolitischen Intrigen ausgesetzt sehen. So z.B. bezeichnete US-Präsident Barack Obama im März 2015 die Lage in Venezuela als „außergewöhnliche Bedrohung“ für die nationale Sicherheit der USA.

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